Zeekr 7X: China bekommt schon das nächste Update

Zeekr frischt den 7X in China schon wieder auf: neue Batterieoption, mehr Serienausstattung, stabiler Preis. Europa wartet derweil aufs letzte Update.

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Zeekr 7X fährt auf einer Küstenstraße, Ansicht von schräg vorn
Der 7X ist Zeekrs wichtigstes Modell und bekommt in China bereits die nächste Auffrischung. | Bild: Zeekr

Zeekr hat in China den Vorverkauf des Modelljahrgangs 2027 seines Bestsellers 7X gestartet. Das Elektro-SUV soll noch im vierten Quartal auf den Heimatmarkt kommen und startet unverändert bei 229.800 Yuan, umgerechnet rund 30.600 Euro. Für die Geely-Tochter ist das Modell enorm wichtig: Fast jeder dritte ausgelieferte Zeekr war zuletzt ein 7X. Und das Timing hat es in sich, denn in Europa beginnt gerade erst der Verkauf des letzten Facelifts.

Neue Batterie schließt die Reichweiten-Lücke

Die wichtigste Neuerung steckt im Unterboden: Zeekr schiebt zwischen die bisherigen Akkus mit 75 und 103 kWh eine dritte Option mit 85 kWh. Die neue „Shendun Golden Battery“ ist in der mittleren Version Max+ serienmäßig und soll laut „CnEVPost“ auf 680 Kilometer Reichweite nach chinesischer CLTC-Norm kommen; die fällt allerdings deutlich optimistischer aus als die bei uns übliche WLTP-Messung. Die drei Versionen im Überblick:

  • Max (Hinterradantrieb): 75-kWh-Akku
  • Max+ (Hinterradantrieb): 85 kWh serienmäßig, optional 103 kWh mit bis zu 802 km CLTC-Reichweite
  • Ultra (Allradantrieb): 103-kWh-Akku

Beim Laden bleibt der 7X eine Ansage: Die 900-Volt-Architektur ist in allen Versionen Serie. Die beiden kleineren Akkus laden mit bis zu 5,5C in rund 10,5 Minuten von 10 auf 80 Prozent, der große Akku schafft das mit 6C in etwa zehn Minuten.

Mehr Serienausstattung, gleicher Preis

Dazu packt Zeekr spürbar mehr Technik in die Serienausstattung: ein Stabilisierungssystem für den Fall eines Reifenplatzers, aktive Geräuschunterdrückung (RNC) und elektromagnetisch geregelte Dämpfer (CCD). Auch überarbeitete Sitze sowie frische Farben für Innenraum und Karosserie sind an Bord. Bei der Software feiert das Fahrassistenz-System G-ASD in Version 4.1 Premiere, inklusive Navigations-Assistent und Navigation von Parkplatz zu Parkplatz. Wer vor dem Marktstart bestellt, zahlt 2.000 Yuan an und bekommt 7.000 Yuan angerechnet.

Und wann kommt das alles zu uns?

Hier wird es spannend: In Deutschland ist der 7X seit Januar 2026 zu haben, zum Marktstart ab 54.990 Euro. Erst Mitte Oktober hat Zeekr das Facelift für Europa angekündigt, in Frankreich läuft dessen Vorverkauf ab 52.990 Euro, ausgeliefert wird ab dem ersten Quartal 2027. Sprich: Während bei uns noch auf die letzte Modellpflege gewartet wird, legt China bereits die nächste nach.

Dazu kommt, dass die Europa-Version technisch ein eigenes Kapitel ist: Sie nutzt eine 800-Volt-Architektur, leistet weniger als das China-Modell und setzt bei den Assistenzsystemen auf ein Bosch-Paket statt auf Zeekrs eigene Software. Ob der neue 85-kWh-Akku jemals den Weg zu uns findet, ist deshalb offen. In Österreich soll die Marke noch im vierten Quartal 2026 starten, als Importeur fungiert die AutoWallis-Gruppe, und der 7X gehört zu den Startmodellen. Zeekr baut sein Europa-Geschäft also kräftig aus, und auch sonst dreht die Marke gerade auf: Erst gestern wurde die Neuauflage des Zeekr 001 offiziell.

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